Der „Internet Security Threat Report“ von Symantec hebt die zunehmende Nutzung von Krypto bei der Cyberkriminalität hervor

Das Internetsicherheitsunternehmen Symantec hat seinen 23. Internet Security Threat Report veröffentlicht. Das Dokument zeigt eine Zunahme der Vorfälle von Cyberkriminalität, die in irgendeiner Weise Kryptowährung betreffen. Die bekanntesten Beispiele sind Kryptojacking und Ransomware-Angriffe.

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Der Bericht konzentriert sich im Wesentlichen auf folgende Bereiche zu den Bitcoin Profit Erfahrungen: Kryptojacking, Ransomware, gezielte Angriffe, mobile Angriffe und Angriffe unter Nutzung der Software-Lieferkette.

Symantec behauptet, dass die Bitcoin Profit Kryptoentführung der größte Trendangriff des Jahres 2017 war. Sie fanden heraus, dass die Anzahl der auf Computern entdeckten Beispiele um 8.500% gestiegen war.

Kryptojacking ist die Verwendung eines Computersystems, um Krypto-Währung abzubauen, ohne dass der Besitzer der Maschine davon weiß. Auf die Privatsphäre ausgerichtete Kryptos werden oft bevorzugt. Monero (XMR) zum Beispiel ist eine beliebte Münze, die heimlich abgebaut wird. Erstens, weil es ein hohes Maß an Anonymität für den Verbrecher bietet. Zweitens, weil normale CPUs die Münze effektiv abbauen können. Dies steht im Gegensatz zu digitalen Währungen wie Bitcoin, die spezielle Geräte benötigen, um neue Münzen zu generieren.

Symantec spekuliert, dass Cyberkriminelle 2017 wegen des Preisanstiegs bei praktisch allen bestehenden Kryptowährungen zum Kryptoentführung angezogen wurden. Monero zum Beispiel startete das Jahr mit rund 13 US-Dollar pro Münze.

Bis Ende 2017 kostete eine einzige XMR-Münze rund 350 US-Dollar

Neben der immensen Rentabilität von Kryptojacking hebt Symantec hervor, wie einfach es sein kann, die Maschine eines unbekannten Computerbenutzers in einen Krypto-Währungs-Minierer zu verwandeln. Sie besagen, dass es oft nicht mehr als ein paar Zeilen Code benötigt, die auf einem Gerät laufen.

Da Kryptojacking eine große Menge an Rechenleistung erfordert, kann es die Rechner der Benutzer oft verlangsamen. Symantec erklärt auch, dass eine solche Überlastung einer CPU dazu führen kann, dass „Batterien überhitzen und Geräte[können] unbrauchbar werden“. Darüber hinaus behaupten die Sicherheitsexperten, dass Kryptojacking für Unternehmen, die aufgrund der CPU-Auslastung abgerechnet werden, noch größere Probleme verursachen könnte.

Im Bericht über Bedrohungen aus dem Internet wurde Ransomware als eine der größten Online-Bedrohungen des Jahres 2017 erwähnt. Bei Ransomware-Angriffen verschlüsseln Hacker den Inhalt eines Computersystems. Sie fordern dann die Zahlung (normalerweise in Kryptowährung), um die Maschine freizuschalten.

Die Cybersicherheitsexperten bezeichneten den WannaCry-Angriff des vergangenen Jahres als eines der größten Beispiele für solche Cyberkriminalität. Sie stellen fest, dass die Forderungen von Gruppen, die solche Angriffe begehen, in diesem Jahr tatsächlich gesunken sind, da sich die Angriffe von 2016 häufig überteuert haben. Ein Blogbeitrag über den Bericht lautete:

„2017 schienen Cyberkriminelle den Sweetspot zu finden, den die Opfer bereit sind zu zahlen. Die durchschnittliche Lösegeldforderung im Jahr 2017 betrug 522 $, weniger als die Hälfte des Durchschnitts von 2016.“

Als aufkommende Währung für das Internet sollte es nicht verwundern, dass Kriminelle für ihre Angriffe Kryptos bevorzugen. Bereits 2018 gab es Beispiele für Ransomware-Angriffe auf Regierungsbehörden in Atlanta. Es gibt vorerst nichts, was darauf hindeutet, dass solche Angriffe im Laufe des Jahres 2018 zurückgehen werden.